testLego Harry Potter: Die Jahre 5-7

Das neueste Lego-Harry-Potter-Abenteuer findet nicht nur auf der Wii statt, sondern abermals auch auf Nintendos DS. Dabei erleben wir dieselben Macken, wie noch vor anderthalb Jahren.

In der Wii-Version wird die Handlung über witzige Slapstick-Einlagen vorangetrieben und ähnlich ist es auch in der Nintendo-DS-Ausgabe des Spiels. Das heißt zwar, dass die uninspirierten Dialoge des Vorgängers verschwunden sind, aber leider hat man die von der Konsolenfassung stammenden Videosequenzen technisch nicht sonderlich gut an die Hardware des aufklappbaren Handhelds angepasst. So werden wir jedenfalls auch in dieser Fassung mit viel Humor von der einen Aufgabe zur nächsten gelotst, doch vergessen die Entwickler auch hier, Unwissenden die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Ereignissen zu erläutern.

Gedächtnisverlust Besonders verstärkt wird dies dadurch, dass wir bereits nach wenigen Minuten feststellen dürfen, dass man viele Orte aus der großen Konsolenvorlage entfernt und nur das Nötigste eingebaut hat. So werden wir vom Besuch im Zaubereiministerium promt in eine Unterrichtsstunde gesteckt, wo wir ohne großen Übergang den Zauberspruch Lumos lernen dürfen. Auch hier haben es die Entwickler mit dem roten Faden nicht so genau genommen, denn diesen Zauber erlernen Schüler von Hogwarts im Normalfall bereits im ersten Schuljahr. Das heißt, dass wir so gut wie alle Zaubersprüche neu erlernen müssen, obwohl wir sie schon aus dem zeitlichen Vorgänger her kennen. Schade.

Fauler Zauber Die Levels sind auch dieses Mal wieder mit vielerlei Rätseln gespickt.